Inhalt

  1. Einleitung

  2. Rechtliche Grundlagen für das Dentalgeschäft

  3. Businessplan für Praxisgründung

  4. Kosten der Praxisgründung für Zahnärzte

  5. Zahnarztpraxis rentabel führen

  6. Terminvereinbarungssystem für Ihren Praxisbetrieb

  7. Fazit

#1 Einleitung

Die Popularität der Zahnmedizin ist nicht nur auf die Sorge um die persönliche Hygiene zurückzuführen. Ein schönes Lächeln ist auch für die berufliche Kommunikation ziemlich wichtig, gehört zur Business-Etikette und Selbstpräsentation. Daher ist die zahnärztliche Tätigkeit immer gefragt.

Nicht nur angehende, sondern auch viele berufstätige Zahnärzte haben so ein erstrebenswertes Ziel, die eigene Zahnklinik zu gründen. Wenn Sie bereit sind, gleichzeitig zwei Rollen zu bekleiden — als Mediziner und als Unternehmer zu agieren — finden Sie in diesem Artikel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Praxisgründung.

Lesen Sie unseren Blogbeitrag, der der Erstellung eines eigenen Geschäftsplans gewidmet ist, und wo alle notwendigen Punkte aufgelistet sind.

Sprechen wir über Systeme zur Online-Terminvereinbarung, merken wir, dass ihre verschiedenen Funktionen andere Anwendungsbereiche nicht ausschließen. Beispielsweise werden Kundendatenspeicherung und Analysen in Vertrieb und Marketing benutzt und zielen vor allem auf die Entwicklung der Kundenkommunikation ab.

Um Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen zu optimieren, testen Sie die moderne Online-Aufzeichnungssoftware EasyWeek.

In unserem Blog findet man Informationen darüber, wie die Instagram-Werbung funktioniert und wie man den Kundenstrom in seiner Klinik mit einem Online-Buchungswidget steigern kann.

#2 Rechtliche Grundlagen für das Dentalgeschäft

Zunächst einmal müssen Sie alle Anforderungen selbst erfüllen, das heißt, Sie brauchen neben dem Zahnmedizinstudium auch die Approbation, die Sie zur freien beruflichen Tätigkeit berechtigt.

Um als Vertragszahnarzt oder angestellter Zahnarzt zu arbeiten, ist auch die Eintragung in das Zahnarztregister erforderlich, die bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung erfolgt.

Die gute Nachricht ist, dass Zahnärzte, die eigene Praxis gründen wollen, nicht unter die Gewerbepflicht fallen und daher als Freiberufler gelten.

Um Ihre eigene Klinik zu gründen, sollten Sie sich mit den folgenden Vorschriften vertraut machen:

  • Anforderungen des RKI

  • Arbeitsschutzgesetz und Arbeitsstättenverordnung

  • Biostoff- und Gefahrstoffverordnungen

  • Normen für Röntgenanlage

  • Infektionsschutzgesetz und Medizinproduktegesetz

  • Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen

Wir werden später noch auf die Regeln eingehen, die für den Raum und seine Einrichtung gelten.

Neugründung oder Praxisübernahme?

Die Praxisgründung umfasst zwei mögliche Formen: Neugründung und Übernahme. Welchen Weg Sie einschlagen, bestimmt sowohl Ihre Kosten als auch den Inhalt Ihres Geschäftsplans. Darauf werden wir in den folgenden Punkten näher eingehen, doch zunächst wollen wir noch ein paar Aspekte klären, die die Formen von Zahnkliniken betreffen.

Es gibt drei Praxisformen, zwischen denen Sie wählen können:

  • die Einzelpraxis: Im ersten Fall tragen Sie Ertrag alleine, aber Sie gehen auch selbst mit möglichen Risiken um.

  • die Praxisgemeinschaft: Hier werden die Kosten für Räumlichkeiten und Mitarbeiter geteilt, aber Sie behandeln nur Ihren eigenen Patientenstamm.

  • die Berufsausübungsgemeinschaft: In diesem Fall arbeiten Sie mit anderen unabhängigen Zahnärzten zusammen d.h., dass Sie mit Ihnen einen gemeinsamen Patientenstamm und auch Umsatz haben.

Die Neugründung ist aber nicht der häufigste Weg unter den Zahnärzten, sich selbständig zu machen. Viele Spezialisten übernehmen eine bestehende Einzelpraxis, denn:

  • es ist günstiger als die Neugründung

  • die Risiken sind geringer

  • man übernimmt nicht nur die Praxis, sondern auch ihre Mitarbeiter und Organisationsstruktur. Manchmal ist es aber von Nachteil, wenn man mit dieser Struktur unzufrieden ist, aber sie lässt sich kaum verändern.

Auf jeden Fall handelt es sich um eine neue Entwicklungsphase für diese Zahnarztpraxis, weshalb Sie einen Businessplan schon im Hinblick auf Ihre eigene Erfahrung erstellen müssen, unabhängig davon, ob Sie Ihre Praxis gekauft oder neu gegründet haben. Beschreiben Sie Ihr Projekt detailliert, um Ihr Budget zu kalkulieren und die Amortisationsdauer des Geschäfts zu klären.

#3 Businessplan für Praxisgründung

Hier sind die grundlegenden Schritte zur Planung eines Dentalunternehmens:

  • Praxis- und Marketingkonzept

  • Konkurrenzanalyse

  • Zielgruppenanalyse

  • Standortanalyse

  • Finanzplanung (Investitions-, Finanzierungs- und Liquiditätsplanung)

Finanzen und Marketing werden wir als separate Punkte betrachten.

Konkurrenzanalyse

Arbeitet man einen Businessplan aus, muss man unbedingt dazu sein Wettbewerbsumfeld analysieren. Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Welche Praxen befinden sich im näheren Umfeld?

  • Wie sehen sie aus?

  • Wie groß ist deren Einzugsgebiet und Kundenkreis?

  • Welche sind ihre Stärken und Schwächen?

  • Haben Sie ein Alleinstellungsmerkmal, um sich von ihnen abzuheben?

Zielgruppenanalyse

Definieren Sie Ihr Zielpublikum, da dies die Spezialisierung Ihrer Klinik und die Nachfrage der Verbraucher bestimmt. An welche Bevölkerungsgruppe richtet sich Ihr Angebot? Zum Beispiel können Sie sich für Familienzahnheilkunde entscheiden, was die Betreuung von Patienten aller Altersgruppen erfordert, oder im Gegenteil für ästhetische und VIP-Zahnmedizin, die nur für Erwachsene geeignet ist.

Es wäre aber besser, wenn alle sowohl Kassen- als auch Privatpatienten im jeweiligen Einzugsgebiet zu Ihrer Zielgruppe gehören würden. Es lohnt sich, mit Menschen in Ihrer Umgebung in Kontakt zu treten, um Ihre Zielgruppe kennenzulernen und nur dann Ihre Marketingkampagne zu entwickeln. Denken Sie sorgfältig über alle Einzelheiten nach, bevor Sie zu den nächsten Schritten übergehen.

Standortanalyse

Höhere Praxisumsätze hängen in erster Linie von Ihrer Patientenstruktur ab, die ihrerseits auch von der Infrastruktur geprägt ist. Aus diesem Grund beschreiben Sie in Ihrer Standortanalyse:

  • Städtisches/ländliches Umfeld

  • Erreichbarkeit für Patienten, verfügbare Parkplätze

  • Nähe zu Kooperationspartnern (dazu zählen z.B. Laboren)

  • Nähe zu Konkurrenten

  • Mögliche Standortentwicklung

Um die Immobilie als Praxisräume zu nutzen, braucht man eine Nutzungsgenehmigung. An Praxisräumlichkeiten gibt es viele Anforderungen, die sich jedoch von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Im Allgemeinen sind die folgenden Regeln wichtig:

  • Die Raumhöhe muss mindestens 2,5 m betragen

  • Die Arbeitsräume müssen eine Fläche von mindestens 8 m² haben

  • Die Bewegungsfläche muss mindestens 1,5 m² pro Person betragen

  • Böden müssen eben sein

  • Fenster müssen leicht geöffnet und geschlossen werden können

  • Die Arbeitsflächen müssen glatt und leicht zu reinigen/zu desinfizieren sein

Dabei gelten für einzelne Praxisräume (Eingangs- und Anmeldebereich, Umkleide-, Behandlungs-, Röntgen- und Operationsräume, Sterilisation- und Pausenraum, Toiletten) zusätzliche Vorschriften, z.B. Richtlinien des RKI.

#4 Kosten der Praxisgründung für Zahnärzte

Wie wir bereits gesagt haben, wird es Sie etwas weniger kosten, eine Praxis zu übernehmen, als sie von Grund auf neu zu gründen. Im ersten Fall beträgt das Finanzierungsvolumen (Übernahmepreis + Investitionen) über 400.000 Euro, im zweiten — 600.000 Euro.

Anfangsinvestitionen:

  • Modernisierung und Umbauten — 80.000 Euro

  • Medizinische Gerätschaften und Grundausstattung — 350.000 Euro

  • Sonstige Investitionen — 100.000 Euro

Zu der letzten Kategorie zählen ganz unterschiedliche Ausgaben, wie z.B. Zahlungen für das Leasing von Geräten, Renovierungs- und Elektroarbeiten, Mietkaution oder eine Kapitaleinlage, wenn Sie sich für eine Tätigkeit im Rahmen einer Partnergesellschaft entscheiden.

Die wichtigsten Geräte sind:

  • Röntgenaufnahmegerät — 35.000 Euro

  • Ultraschall-Scaler — 500 Euro

  • Absaugung — 5000 Euro

  • Lichthärtegerät — 1000 Euro

  • Wurzelkanalaufbereitungsgerät — 1500 Euro

  • Lasergerät — 7500 Euro

  • Thermodesinfektor — 6000 Euro

  • Autoklav — 6000 Euro

Allgemeine Praxis-Ausstattung:

  • Beleuchtung — ab 600 Euro

  • Behandlungseinheit (Stuhl mit Geräten) — ab 18.000 Euro

  • Dentallabor — ab 12.000 Euro

  • Röntgen-Raum — ab 6.000 Euro

  • Mitarbeiterraum — ab 1.000 Euro

  • Wartezimmer — ab 7.000 Euro

  • Schränke und Instrumententische — ab 600 Euro

Hinzu kommen auch die laufenden Kosten, die von einer Vielzahl von Faktoren abhängen, so dass hier auf konkrete Summen verzichtet werden soll.

Laufende Kosten:

  • Immobilienkosten (Miete monatlich)

  • Verbrauchskosten (Wasser, Strom)

  • Reinigungsarbeiten

  • Hygiene- und Materialkosten

  • Kosten für das Dentallabor

  • Personalkosten

  • Weiterbildungskosten

  • Versicherungen

  • Steuern

  • Werbung und Marketing

  • Online-Terminvereinbarungsservice

Auch die Rücklagen sind erwähnenswert, worunter man gewöhnlich Ausgaben für mögliche Schäden versteht.

#5 Zahnarztpraxis rentabel führen

Schauen wir uns einige Instrumente zur Gewinnung von Patienten und zur Umsatzsteigerung an. Die Einnahmen hängen von der Anzahl der Kunden ab, die mit dem Durchschnittsbon und der Häufigkeit der Besuche multipliziert wird.

Um den Gewinn Ihrer Zahnarztpraxis zu steigern, müssen Sie einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und alle Faktoren berücksichtigen: Steigerung der Konversionsrate, Umwandlung potenzieller Besucher in tatsächliche Patienten, Erhöhung des durchschnittlichen Betrags und der Besuchshäufigkeit.

Was hilft bei der Werbung für eine Zahnklinik

  • Schulungen für Verwaltungsmitarbeiter

    Sie könnten nicht nur Schulungen von Mitarbeitern im Umgang mit Kunden organisieren, sondern auch eigene Gesprächsleitfäden entwickeln und die Online-Terminbuchung einrichten.

  • Zuverlässige Software zur Terminbuchung

    Es gibt nicht so viele Zahnkliniken auf dem Markt, die eine solche EasyWeek App verwenden, deshalb könnten Sie sich von anderen dadurch abheben. Außerdem ist es immer dringend, aber gleichzeitig schwierig einen Termin zu vereinbaren, weil die Terminkalender von Zahnärzten immer voll sind. Es wäre Ihr großer Vorteil, wenn man bei Ihnen alles überprüfen und selbst einen passenden Tag auswählen könnte.

  • Kontextbezogene Werbung und Targeting

    Newsletter mit interessanten Angeboten oder mit einer Einladung zu einem kostenlosen Beratungsgespräch können helfen, Besucher anzuziehen. Mit spezieller Software für Zahnärzte können Sie Ihre Newsletter und Benachrichtigungen automatisieren. Sie erhöhen auch den durchschnittlichen Betrag durch ärztliche Empfehlungen, indem Sie für jeden Kunden Erinnerungen für Vorsorgeuntersuchungen und Mundhygiene setzen.

    Arbeiten Sie mit Partnern zusammen, um für Ihre Dienstleistungen möglicherweise schneller und kostengünstiger werben zu können. In einer Apothekenkette könnten Sie Flugblätter mit Ihren Aktionen oder beliebtesten Behandlungen auslegen, z.B. professionelle Zahnreinigung anbieten.

  • Ansprechende und hochwertige Website

    Jede medizinische Einrichtung ist verpflichtet, eine Website zu betreiben und bestimmte Informationen zu veröffentlichen: Zulassungen, Liste der Dienstleistungen, Preisliste u.a.

    Füllen Sie die Website mit Verkaufstriggern: Sonderangebote (Elektrobürste als Geschenk) und Schnäppchen, Erfahrungsberichte von Verkäufern und Fotos.

Messen Sie die Wirksamkeit Ihrer Werbung

Ist die Werbung effektiv, macht sie ein Unternehmen erkennbar und zieht einen Strom von potenziellen Kunden an. Wirksame Werbung enthält:

  • ein konkretes, aufmerksamkeitsstarkes Angebot, z.B. eine Werbeaktion, einen Rabatt, ein Geschenk, eine einzigartige Behandlung;

  • eine knappe Frist, z.B. garantierte Boni nur für begrenzte Zeit oder für begrenzte Anzahl von Patienten;

  • einen Aufruf zum Handeln, z.B. eine auffällige Form für die Übermittlung von Feedback oder ein Online-Anmeldeformular.

Nutzen Sie verschiedene Ansätze, wie z. B. Mundpropaganda oder Rabattcoupons für Freunde. Dabei können Sie die Motivation noch erhöhen, indem Sie für jeden Patienten, der auf Empfehlung kommt, Boni oder Geld gutschreiben.

#6 Terminvereinbarungssystem für Ihren Praxisbetrieb

Online-Termin-Programme dienen vor allem der schnellen Kundengewinnung und dann noch der langfristigen Kundenbindung. Was ihre Funktionen angeht, sind die folgenden zu erwähnen:

  • Ihren Kunden wird die Möglichkeit angeboten, sich online für verschiedene Behandlungen anzumelden: Ihre Aufgabe ist es nur, einen Link zu einem Online-Terminkalender in sozialen Medien oder auf Ihrer Website zu posten.

  • Ist es für Sie bequemer, können Sie sowohl soziale Netzwerke, als auch Live-Chats und E-Mails benutzen, um mit Newslettern und Erinnerungen an bevorstehende Termine Ihre Patienten zu erreichen.

  • Die Verbesserung eigener Effizienz ist auch ein wichtiger Entwicklungsfaktor, deshalb ermöglicht die Software es Ihnen, Echtzeitbenachrichtigungen über Verschiebungen oder Stornierungen der Buchungen zu erhalten. Daraufhin treffen Sie bessere Geschäftsentscheidungen.

  • Kundeninteraktionen können Sie damit auch messen, indem Sie Analysen verwenden, die die von Ihnen bevorzugten Kommunikationskanäle einschätzen.

  • Die Durchführung von Marketingkampagnen lässt sich erleichtern, weil Ihnen Kundendaten zur Verfügung stehen, die notwendige Informationen über die Bedürfnisse Ihrer Patienten enthalten.

  • Sie erhalten Finanzberichte, die auch die Prognosen für die Zukunft widerspiegeln können, ohne dass Sie sich mit langwierigen Buchhaltungsaufgaben befassen.

Online-Termin-Systeme sind einfach zu installieren, aber ihre Anwendungsmöglichkeiten sind trotzdem vielfältig. Daher können Sie Ihre Zahnarztpraxis einem automatisierten Dienst überlassen, statt für Routineprozesse zu sorgen.

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#7 Fazit

Sie können eine Zahnklinik neu gründen oder sich für eine Praxisübernahme entscheiden. Um Risiken zu mindern, befolgen Sie den speziell für Ihre Praxis erstellten Businessplan. Und bei der weiteren Verwaltung Ihrer Geschäftsprozesse hilft Ihnen die EasyWeek Terminplanungssoftware.

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#zahnheilkunde #klinik

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