Einleitung

In der Vergangenheit konnte sich niemand vorstellen, dass sich VR-Technologien so schnell entwickeln würden. Die VR Experience existierte nur in Science-Fiction-Büchern, aber jetzt durchbricht sie unsere Grenzen und bietet uns einzigartige Erfahrungen: Tausende Menschen aus aller Welt kaufen VR-Helme und -Spiele, besuchen verschiedene virtuelle Rundgänge und Kunstinstallationen, verfolgen die Neuigkeiten in diesem Bereich.

Die Eröffnung einer Kunstgalerie in Virtual Reality ist daher ein vielversprechendes Geschäft. Wenn Sie darüber nachgedacht haben, Ihre eigene VR-Galerie zu starten, ist dieser Artikel genau das Richtige für Sie, weil wir uns hier mit denjenigen Faktoren beschäftigen, die auf jeden Fall zu berücksichtigen sind.

Ein VR-Club oder eine VR-Arcade ist eine Spielhalle, die mit VR-Headsets ausgestattet ist. Mit solcher Ausrüstung hat man die Möglichkeiten, neue künstlerische Ausdrucksformen zu erleben, ohne auf einen Bildschirm starren zu müssen. Wenn es um moderne Spiele geht, trägt man eine VR-Brille und benutzt verschiedene Controller, um nicht einfach die Bewegungen seines Avatars zu kontrollieren, sondern auch um das Gefühl zu bekommen, selbst in der virtuellen Realität interagieren zu können.

Um in die virtuelle Welt eintauchen zu können, brauchen Sie vor allem eine hochwertige VR-Brille mit Sensoren, die die Kopfbewegungen verfolgen, und mit besonderen Controllern, die es Ihnen ermöglichen, virtuelle Objekte zu berühren. Außerdem ist es empfohlen, einen fortgeschrittenen und leistungsstarken Computer zu benutzen, damit Ihr VR-System reibungslos funktioniert.

Moderne VR-Technologie kann in vielfältigen Bereichen eingesetzt werden. In erster Linie ist die Rede von der Unterhaltungsindustrie, weil viele Menschen VR als einen angenehmen Zeitvertreib betrachten, aber dazu kommen auch Bildung, Marketing und Medizin.

Marktforschung

Virtual-Reality-Galerien sind noch eine relativ kleine Nische. Obwohl man laut Gesetz keine fachlichen Qualifikationen braucht, um Galerist zu werden und eine eigene Kunstgalerie anzumelden, haben die meisten Galeristen einen sowohl akademischen als auch fachlichen Hintergrund im Bereich Kunst und gutes Wissen über den Kunstmarkt.

Außerdem, um eine umfangreiche Marktforschung durchführen zu können, braucht man noch betriebswirtschaftliches Wissen, das man dank verschiedener Gründer-Seminare oder der großen Erfahrung bei anderen Galerien bekommt.

Mögliche Risiken können erfolgreich reduziert werden, wenn Sie Informationen über Ihre potenziellen Kunden sammeln und analysieren, und Ihre Zielgruppe nicht nur bestimmen, sondern auch segmentieren.

Zu diesem Punkt gehört auch die Konkurrenzanalyse: Wenn Sie sich der Stärken und Schwächen Ihrer Konkurrenten bewusst sind, bauen Sie einen Vorteil für Ihre Galerie effektiver auf.

Erstellung eines Businessplans

Auf der Grundlage einer Kunstmarkt-Analyse lässt sich ein Businessplan erstellen, in dem alle Entwicklungsphasen Ihrer Galerie berücksichtigt werden müssen. Der Geschäftsplan muss eine Vorstellung von der Struktur Ihrer Galerie vermitteln und zeigen, wie sie geführt und in der Zukunft ausgebaut werden kann.

Ein aussagekräftiges und überzeugendes Konzept hilft Ihnen, Investoren zu finden und die Zusammenarbeit mit Ihrer Galerie zu fördern. Sie können beispielsweise Raum bieten, um hochauflösende visuelle Modelle alter Gemälde zu zeigen oder die damit verbundenen wissenschaftlichen Forschungen über die Maltechniken alter Meister durch eine Visualisierung in VR zu enthüllen.

Oder Sie können hingegen moderne Künstler darin unterstützen, sich mit VR zu beschäftigen, weil sich VR als museales Artefakt hervorragend eignet, um neue Emotionen bei Kunstliebhabern und Kunstinteressenten zu erwecken.

Gründungskosten

Mithilfe des vorhandenen Geschäftsplans haben Sie einen Überblick über Ihre anfänglichen Kosten und überzeugen andere Leute davon, in Ihre Galerie zu investieren.

Die einmaligen anfänglichen Kosten umfassen:

Zu den laufenden Kosten gehören:

  • Miet- und Nebenkosten

  • Regelmäßige Renovierung

  • Modernisierung und Erneuerung der Ausstellung

  • Unternehmensversicherung und ggf. Kunstversicherung

  • Gehaltsabrechnung und Lohnabrechnung

  • Werbungskosten

Natürlich können diese Listen von Kosten von Galerie zu Galerie variieren, je nachdem, was Sie Ihren Kunden anbieten (Ihre Galerie kann z.B. nur für virtuelle Kunstwerke gedacht sein), ob Sie Immobilien sofort kaufen können, oder ob Sie Partner haben, mit denen Sie zusätzliche Werbevereinbarungen getroffen haben.

Namensfindung

Ihr Businessplan muss unter anderem den Namen Ihrer VR-Kunstgalerie enthalten, der idealerweise nicht nur gut klingt und leicht zu merken ist, sondern auch auffällig und originell wirkt. Lassen Sie Ihren Galerienamen beim Deutschen Patent- und Markenamt registrieren, um ihn zu schützen.

In unserem Blog finden Sie auch einen ausführlichen Artikel darüber, wie man einen Namen für ein Unternehmen in der Virtual-Reality-Branche auswählt. Dort gehen wir auf aktuelle Trends ein und geben nützliche Tipps für die Namensfindung.

Standortsuche

Bei der Standortanalyse sind folgende Faktoren zu bewerten:

  • Raumkonzept und Außenwirkung

  • Große Ausstellungsfläche

  • Anziehungskraft des Standortes (das Standortimage)

  • Mietkonditionen

  • Expansion

  • Erreichbarkeit (zentrumsnah oder in einem Kunstviertel)

  • Verkehrswege

  • Parkmöglichkeiten

  • Einzugsgebiet, viel Laufkundschaft

  • Konkurrenz

Da es sich um eine Kunstgalerie handelt, ist es sehr wichtig, welchen Eindruck Ihre Räume machen. Die Raumeffizienz und die Flächeneffizienz müssen im Voraus im Hinblick auf die künftigen Ausstellungen ermittelt werden. Es muss möglich sein, auf solchem Schauplatz für VR-Kunst mit mehreren Personen gleichzeitig Installationen zu erleben.

Die Besucherzahl kann sich im Laufe der Zeit erhöhen, deshalb lohnt es sich, einen solchen Ort auszuwählen, an dem Sie expandieren könnten.

Behördengänge

Zunächst entscheiden Sie sich, welche Rechtsform für Ihre Galerie geeignet ist. Die UG, die GbR, die GmbH sowie das Einzelunternehmen gehören zu den gängigen Rechtsformen für Unternehmen in dieser Branche und sind unter anderem auch steuerlich unterschiedlich.

Dann müssen Sie eine Reihe von bürokratischen Verfahren durchlaufen:

  • sich im Handelsregister eintragen lassen

  • Ihre Galerie beim Wirtschaftsamt anmelden

  • sich bei dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler anmelden

  • Abgaben für die Künstlersozialkasse leisten

Die Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer sowie bei der Berufsgenossenschaft erfolgt automatisch.

Die Ausgaben für diese Behördengänge können 600 – 1.400 EUR betragen.

Fazit

Die Corona-Pandemie hat unsere Wahrnehmung des Internets und der Digitalisierung stark beeinflusst – viele Unternehmen wollen jetzt online gehen. Auch die Kunst ist keine Ausnahme. Mit der modernsten Technologie können Ihre Kunden weltberühmte Gemälde in hochwertiger Grafik genießen oder neue narrative und ästhetische Kunstinstallationen erleben.

Und die EasyWeek CRM-Software garantiert Ihnen die Entwicklung Ihrer Kundenkommunikation, weil sie nicht nur die Online-Terminvereinbarung bietet, sondern auch alle Kundendaten sammelt, speichert und analysiert. Mit der Datenbank von EasyWeek können Sie Ihre Kunden segmentieren, Targeting einrichten, gezielte Newsletter verschicken und verkaufsfähige Sonderangebote erstellen.

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#kunst

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